1. Wertigkeit von Unternehmen des täglichen Lebens

    Februar 6, 2013 by admin

    Es ist schon beachtlich, wie schnell Unternehmen aufsteigen und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Hierzu gehören zweifelsohne: Google, Facebook, Twitter, Microsoft, Apple, Samsung, Amazon etc. Interessanterweise ist dabei oft kein deutsches Unternehmen!?!

    Jeder kennt diese Firmen (bezogen auf westeuropäische Länder, in Afrika kann man leider nicht davon ausgehen). Viele können sich ein Leben ohne ihr iPhone nicht mehr vorstellen und sind zwanghaft auf den sozialen Plattformen unterwegs.

    Was ist wenn es genau diese Unternehmen nicht mehr geben würde?

    • Facebook: Ganz ehrlich, wir haben auch damals miteinander kommuniziert. Es macht zwar Spaß das Leben mit (weitentfernten) Personen zu teilen, aber es ging auch ohne.
    • Amazon: Auch hier muss man sich eingestehen, dass es Online-Händler gibt, die einen genauso beglücken – manchmal sogar günstiger und besser, aber auch manchmal schlechter. Zudem findet man bestimmt auch einen Laden um die Ecke ;-)
    • Google: Die Mehrheit sucht mit dem übermächtigen “G”, lässt sich dabei zugern die Suchergebnisse anzeigen, die das Such-Unternehmen für richtig erachtet. Alternativen gibt es: Bing ist noch einer der bekannteren, neben den vielen Internetverzeichnissen. Daneben haben alternative Suchseiten mit den Suchergebnissen von Google gearbeitet, jedoch ohne einen lästigen Cookie zu setzen oder Werbung zu zeigen – leider wurden diese Seiten von Google blockiert (Scroogle). Im Grunde ist der Suchmaschinen-Riese ersetzbar, früher hat man auch sich durch Web-Verzeichnisse geklickt. Viele User geben sowieso gleich die Domain der gewünschten Seite in das Suchfeld ein, hierfür brauch man gar keine Suche. Nebenher sind noch Android und Chrome wichtige Google-Produkte, wobei nichts unersetzbar ist.
    • Apple: Es ists chon richtig, dass Apple fantastische Produkte baut und es gekonnt insziniert. Aber nur ein kleiner Teil auf der Welt nutzt diese Markenprodukte, auch hier lässt sich behaupten, der Konzern ist leicht ersetzbar. Auch wenn dann gewisse Innovationen Jahre länger gedauert hätten.
    • Microsoft: Hier scheiden sich bestimmt die Geister – entweder man hat etwas für MS übrig oder ist absolut dagegen. Komischerweise nutzen auch die Microsoft-Hasser deren Produkte – sie wissen es nur nicht. Windows kennen die meisten (91,5% Marktanteil [1]) - hinzukommen bekannte und weniger bekannte Office-Lösungen mit Word, Excel, OneNote, PowerPoint, Outlook, Access, Publisher und Project – gekoppelt mit Business-Lösungen Dynmics Navision, Axapta, CRM sowie Project und SharePoint Plattform – nicht zu vergessen die Microsoft Server (Exchange Server funktionen laufen ist fast jedem Handy) – dazu sind noch Skype, Xbox zu erwehnen.

    Für mich ist Microsoft am höchsten gewichtet, denn deren Produkte sind aus dem Alltag am schwersten wegzudenken. Diese Wertigkeit spiegelt sich zwar beim Aktienkurs etwas wieder, aber hier besticht Apple seit geraumer Zeit alle. Die wahnsinnig hohen Gewinne löst die größte Euphorie aus und blendet von der wahren Größe. Aber was ist schon Groß? Entschidet selbst, welcher Konzern für euch am wichtigsten und unersetzbarsten ist. Jeder hat ja andere Vorlieben.

    Apropos Größe, chinesische Unternehmen sind unscheinbar für uns Europäer, haben aber eine Macht, die man nur schwer greifen kann. AliPay, der Bazahldienst von der Verkaufsplattform Alibaba, ist nach Umsatz und Transaktionen vor PayPal. [2]

    [1] Quelle: Laut Winfuture Bericht vom 01.02.2013

    [2] Quelle: Onlinemarktplatz.de hat dies bereits 2010 diagnostiziert.


  2. Überdimensionales Wachstum ist immer begrenzt und hat mehrere Nachteile

    Februar 6, 2013 by admin

    Oft wird über das tolle Wachstum von China und Indien gesprochen und geschwärmt – dies ist aber oftmals relativ. Es geht zu Lasten der menschlichen Gesundheit – hier sei der Smog in den chinesischen Großstädten erwähnt oder die Kinderarbeit in den Fabriken – und der wirtschaftlichen Stabilität bzeogen auf Inflationsrate. Die tollen Wachstumsraten hören sich prima an, jedoch ist dies nur die halbe Wahrheit, denn dadurch entsteht zwangsläufig auch Inflation, die das Wachstum meist komplett wieder kompensiert. Überschnelles Wachstum erzwingt eine rasche Ausbildung von Fachkräften und Produktionsstätten, beides bedeutet Ressourcenenpäße.

    Hier einmal kurz die Folgen von überdimensionales Wachstum aufgelistet:

    • Smog verursacht langfristig Krankheiten und damit größere Ausgaben im Bereich Gesundheitswesen.
    • Kinderarbeit bedeutet eine schlechte Entwicklung, denn nur wenige erlernen die Kenntnisse die für zukünftige Berufe benötigt werden.
    • Fachkräftemangel kann man nicht über Nacht lösen, hier müssen ganzheitliche Konzepte entwickelt werden, die über lange Zeit Bestand haben müssen, damit diese sich auswirken können.
    • Inflationsrate wird den einfachen Menschen zum Verhängnis, denn die Löhne/Gehälter steigen nicht im gleichen Maße wie die Lebensmittelpreise. Wachstum wird oftmals durch Kredite finanziert – bei Überschuldung druckt der Staat Geld und “verbilligt” seine Schulden (mehr Geld ist im Umlauf, automatisch erhöhen die Unternehmen die Preise für ihre Produkte, um weiterhin das gleiche zu verdienen).

    Schnelles Wachstum lässt es jedoch nicht zu, lange zu warten – daher wird überteuert Material und Fachkräfte eingekauft sowie schnell Produktionsstätten erbaut, die manchmal einem Hypegeschuldet sind. Gesunde Rahmenbedingungen wird leider weniger beachtet, denn Wachstum macht “blind”. Ähnlich wie bei der anfänglich neuen Liebe – vernachlässigt man wichtige und essentielle Bestandteile des Lebens. Hier werden Menschenrechte und ökologische Ressourcen hinten angestellt. In China wurde in den letzten Jahren gebaut, was das Zeug hält – ohne den kommerziellen Nutzen zu beachten. In vielen Fällen sind nun die Unterhalterungskosten höher als die Einnahmen, dies nennt man auch schön ausgedrückt “Weiße Elefanten”. Hier ein paar Beispiele von Größenwahn und Bauunsinn:

    • In China existieren 160 Airports/Flughäfen, bis 2015 kommen noch einmal 70 neue dazu. Die größte Fluggesellschaft “Air China” hat bereits angekündigt aus finanziellen und wirtschaftlichen Gründen viele nicht anzusteuern. Denn gleichzeitig wird massig das Schienennetz ausgebaut.
    • Neue Fabriken sind wie Pilze aus dem Boden gestampft worden, die durch die weltweite Finanzkrise (nicht nur Eurokrise) nicht mehr ausgelastet sind. Die Nachfrage nach chinesischen Massenprodukten hat einen Dämpfer bekommen.
    • Unzählige Immobilien, darunter gigantische Einkaufstempel (Bsp.: Südchina-Mall in der Stadt Dongguan) und sogar komplette Städte wurden geschaffen (Ordos wurde aufgrund von möglichen Erdölvorkommen für 1-Million Menschen erbaut, heute leben nur ein paar Tausende hier). Insgesamt sollen 64 Millionen Wohneungen leer stehen. Ähnlich wie in Spanien haben sich Chinesen ebenfalls Wohnimmobilien als Finanzanlage zugelegt. Wenn nun die Immobilien aufgrund des hohen Leerstandes immer weiter an Wert verlieren, dann gehen viele Menschen “Pleite”. Der Staat wird dies sicherlich nicht zulassen, muss dafür aber tief in die eigene Tasche greifen.

    Spanien hat es bereits erwischt – wenn die Weltmacht China es nun beutelt, dann hat dies deutlich mehr Konsequenzen. China zapft die Devisen aus Europa und Amerika ab, damit entsteht ein Ungleichgewicht, weil eine Gegenfinanzierung aufgebaut werden muss, diese bekommt man aber nicht so schnell hin. Andernfalls wird es zu wirtschaftlichen Eruptionen kommen, wie Hyperinflationen. Die Welt wird dadurch nicht untergehen, aber sehr viele Dinge werden teurer und unerreichbarer. In einer globalen Welt stecken alle unter einer Decke und jeder sollte auf den Anderen acht nehmen. Deutschland merkt dies sehr stark am eigenen Leib – die finanzielle Unterstützung für europäische Nachbarstaaten beutelt uns bereits.

    Ich habe mir den Text nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern mehrfach darüber gelesen. Wie zum Beispiel in der Quelle: Titelthema “Die China Blase” von der Zeitschrift Focus – Ausgabe Nr. 30.


  3. Mein erster Beitrag

    Februar 6, 2013 by admin

    Ich möchte beginnen einige meiner Informationen zu teilen und in die Welt zu kommunizieren.